Das Bauprojekt 2021

Published by Hansjörg Enz on

Schulanlage von Strasse aus gesehen

Die neue Anlage ist fertig!

Juli 2022: So sieht unsere Anlage jetzt aus So präsentiert sich unsere Anlage Ende Juni 22. Links der neue Stufenbau mit zwei Schulzimmern, rechts  das neue Prunkstück der Anlage, der „Salle Polyvalente…
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Der Mehrzwecksaal kann bald genutzt werden

Plan und Realisierung So visualisierte die Architektur- und Baufirma  „Bâtisse d’Avenir“ 2021 den Mehrzwecksaal. Bei meinem Besuch im Juni 21 besprachen wir noch einige Änderungen, die LehrerInnen fanden den geplanten Saal…
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Gehen die Bauarbeiten Ende März zu Ende?

Gehen die Bauarbeiten Ende März zu Ende? Ich war im Juni 21 in Bukavu, besprach letzte Anpassungen der Pläne mit den Leuten vor Ort und erlebte den Start der Bauarbeiten.…
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Der Bau kommt voran

Das Schulgebäude wird gedeckt – es fehlt an Backsteinen Wenn das neue Schuljahr Mitte Oktober beginnt, werden die ErstklässlerInnen in dieses neue Gebäude einziehen können. Das Schuljahr 21/22 beginnt einen…
Modell Salle poly

Bauarbeiten Stand 11.8.2021

Ein zwei Minuten langes Video, erstellt von Bertin Mungombe, zeigt den aktuellen Stand der Bauarbeiten in Ikoma. Die zusätzlichen Schulzimmer und der Mehrzwecksaal sind am Wachsen!
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Baufirma: Bâtisse d’Avenir

Bâtisse d’Avenir – ein kongolesisches Startup!  Bâtisse d’Avenir wurde 2016 gegründet von drei Kongolesen, die im Ausland Bautechnik studiert haben, Joël und Christian in Burundi, Chance in Uganda. Das noch…

2 Schulzimmer, Mehrzweckhalle, Toiletten, Einzäunung

2009/20010 haben wir die Primarschule Milondola gebaut mit den damaligen Mitteln: 6 Schulzimmer, verteilt auf zwei Blöcke, ein Büro für die Schulleiterin, dazu einfache Latrinen in einem Holzbau. Diese wurden dann „komfortabler“, Oxfam Quebec schenkte uns ein Toilettenhäuschen aus Backstein. So sah unsere Schul-Anlage bisher aus:

2019 hatten wir das grosse Glück, dass die Verantwortlichen des  Frauenfelder 2 Stunden Laufs die Schule Milondola als internationales Projekt  auswählten. 495 Läuferinnen und Läufer liefen über 6500 Kilometer, das ergab für unser Bauprojekt in Ikoma 55 555 Franken. Corona bedingt verschoben wir die Bauarbeiten auf 2021, nutzten die Zeit, um mit unsrer Equipe vor Ort das Bauprojekt zu erarbeiten. Aus einem Architektur-Wettbewerb ging die Firma Bâtisse d’Avenir aus Bukavu als Siegerin hervor. Sie setzt nun zusammen mit dem Baumeister Kusinza aus Ikoma dieses Projekt um: 

Zu den bisherigen Bauten (1,2,3) kommen 2 grössere Klassenzimmer (4), ein Mehrzweckbau (5), neue Toiletten (6). Ein 200 Meter langer Zaun (7) mit einem Eingangstor wird die Anlage schützen.

Zwei grössere Klassenzimmer

Zwischen den beiden bestehenden Blöcken entstehen zwei grössere Klassenzimmer. Hier werden ab September 21 die  Klassen 1 und 2 einziehen mit je etwa 45 Kindern. Die bisherigen Klassenzimmer, die frei werden, werden umgenutzt; in eines kommt das SchneiderInnen-Atelier, das andere wird voraussichtlich genutzt als Bibliothek, Aufenthaltsraum, für Gruppenarbeiten.   


Mehrzweckgebäude

Damit erfüllt sich ein lang gehegter Traum unsrer Leute in Ikoma. Seit Jahren bestürmen sie uns einen grossen Saal zu bauen, der der Schule dienen kann als Turnhalle und Aufenthaltsraum bei Regen. Wichtiger für sie war aber, dass wir einen Saal bauen, der von der Bevölkerung von Ikoma und Umgebung genutzt werden kann für Versammlungen und Feste, zum Beispiel Hochzeiten. Sie könnten sich auch vorstellen, dass Hilfsorganisationen hier Ausbildungen anbieten. Wir hoffen auch, dass der Saal dereinst Mieteinnahmen generiert, die der Schule zugute kommen. 

Der Saal ist 11 x 13 Meter gross und bietet etwa 180 Sitzplätze, vorgelagert sind ein Büro und ein Materialraum. Das Mehrzweckgebäude wird auch eine Solaranlage erhalten.


Toiletten-Anlage

Die bisherige Toiletten-Anlage verfügt lediglich über eine Grube für die Fäkalien. Die neue Toiletten-Anlage erhält eine Sickergrube und einen septischen Tank, zudem einen Sichtschutz. 

Die bisherige Anlage wird umgebaut zu einem Materialschuppen. 


Einzäunung

In den letzten Jahren war unsere Schulanlage ungeschützt, von der Strasse her konnte man ungehindert auf das Schulgelände gelangen. Bei den häufigen Regenfällen lief Wasser von der Strasse ins Schulgelände. Leute der Umgebung holten Wasser aus unsren Tanks und nutzten unsre Latrinen.

Ein Zaun ist besonders wichtig während der Bauarbeiten um das Material zu schützen, das für den Bau gebraucht wird. Deshalb wird der 200 Meter lange Zaun als erstes gebaut. Der Zaun besteht aus einem Fundament und einem Aufbau aus Natursteinen und  Zement, und einem Drahtgeflecht von 2,40 Metern Höhe. Kletterpflanzen sollen sich dereinst daran hochranken. 


Finanzierung

Das Bauvorhaben kann mit 100 000 USD realisiert werden. Dazu kommen Kosten für Solar-Anlage und Einrichtung; wir rechnen mit Gesamtkosten von 120 – 130’000 Franken. Gut die Hälfte davon haben wir, den Rest schaffen wir – mit Ihrer Hilfe!