Praxisunterricht und Eigenfinanzierung 3. Etappe 2012/13
Etwa die Hälfte der SchülerInnen verlässt die Schule nach 6 Schuljahren. Um ihnen etwas Zukunftschancen zu geben, beginnen wir dieses Jahr mit Praxisunterricht in Ackerbau und Handarbeit. Fernziel ist, dass wir einen Teil der Schulabgänger weiter begleiten und ihre handwerklichen Fähigkeiten entwickeln.

Besuch der Schule am 18. Februar 2012

Ich habe die Schule Milondola besucht, um mit den Mitgliedern der Fondation Milondola und dem Schulteam die Weiterarbeit zu besprechen. Ich war begeistert. Alle Schüler und Lehrpersonen kamen trotz Ferien zur Schule.
Die grosse Veränderung seit meinem letzten Besuch war, dass der Schulhof terrassiert ist und dass eine Sickergrube für die Latrine erstellt wurde. Seit Mitte 2011 können die Kinder die Latrine nutzen, die Oxfam Canada der Schule geschenkt hat.
Im Januar 2012 hat die Association Milondola ein Stück Land gekauft. Hier wird ein Schulgarten entstehen, wo wir die Kinder der oberen Klasse mit Anbaumethoden bekannt machen. Auch eine Ziegenzucht  ist hier geplant.

Besuch der Schule im August 2012

Am 4. August 2012 besuchten Anita, Kaspar und Hansjörg Enz die Schule in Ikoma. Es waren gerade Sommerferien, also trafen wir keine Kinder an in der Schule. Unser Hauptanliegen war das Projekt Ackerbau. Der lokale Verein Milondola konnte eine halbe Hektare Land kaufen. Ziel ist es, darauf mit den Schülern und den Eltern Erfahrungen mit neuen Methoden im Ackerbau zu machen. In Ikoma ist die Erde ausgelaugt durch Jahrhunderte langen intensiven Ackerbau. Eine Folge der hohen Bevölkerungsdichte in dieser Gegend.
Zusammen mit einem Agronomen werden wir versuchen aufzuzeigen, wie der Boden wieder fruchtbarer gemacht werden kann: durch Bepflanzung mit Nährstoff spendenden Pflanzen in der Anfangsphase, Düngung aus Schaf und Meerschweinchen-Zucht etc.
Wir sind guten Mutes, dass dieses Projekt bald von einem Gönner grosszügig unterstützt wird. Mehr davon erfahren sie auf Milondola-Agroprojekt.
Wir trafen uns auch mit den LehrerInnen und Lehrern der Schule. Wir haben beschlossen, den Lehrpersonen ab sofort 45 statt 40 USD pro Monat Lohn zu zahlen und ihnen den Lohn auch in den Sommerferien auszurichten. Ebenfalls beschlossen wir, jeder Lehrperson ein Schaf zu schenken, damit sie etwas Zusatzeinkommen generieren können. Die Schaftzucht wird auch Teil des Projektes Milondola „Agro“ sein. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Zusatzeinkommen dank Tierzucht: 2012 Ziegen

2009 gab der Verein jeder Lehrperson 10 Hühner. Die Idee war, dass sie durch Hühnerzucht Zusatzeinkommen für sich und die Schule generieren. Um ihren Lohn aufzubessern und die Schule mitzufinanzieren, züchten die Lehrpersonen seit 2010 Hühner. Nach einem ermutigenden Start schlug die Hühnergrippe zu, nur wenige Hühner haben überlebt.
2012 starten wir einen neuen Versuch mit Ziegen. Ziegen sind einfach in der Haltung und versprechen gutes Einkommen. Ziegenfleisch ist das meist gegessene Fleisch auf dem Lande, eine Ziege kostet 50-70 Dollar.

Stadt Frauenfeld unterstützt Agro-Projekt

Im Dezember hat der Stadtrat Frauenfeld beschlossen, den Verein Maendeleo während vier Jahren zu unterstützen.

Effet spécial – jaulen lassen bringt mehr Geld als Gitarren bauen.

Seit 2008 unterstützen wir Zakar. Er ist ein hervorragender Gitarrenbauer, aber ein ziemlich schlechter Verkäufer seiner akustischen und elektrischen Gitarren. Der Herrgott – den er sehr oft zitiert – hat ihm geschickte Hände, aber wenig Geschäftsinn gegeben. Wir haben Zakar Werkzeuge, Fichtendecken für Gitarren, Saiten in den Kongo gebracht, ihm geholfen, seine Gitarren zu verbessern und sie an Expats und Freunde in der Schweiz zu verkaufen. Seit ich (Hj. Enz) nur noch selten vor Ort bin, hapert sein Geschäft. 2012 fragte mich Zakar, ob ich ihm einen „effet spécial“ aus der Schweiz mitbringen könne. Also kaufte ich für 100 Franken ein weisses Kästchen. Wenn man das zwischen die Gitarre und den Verstärker hängt, so wuppert, jault oder regnet die Gitarre in speziellen Tönen. Zakar war beim letzten Treffen ganz glücklich. Beim Abschiednehmen fragte ich ich ihn:  „Zakar, du hast ja noch gar nicht gejammert.“ Da meinte er: „Ist auch nicht nötig, ich vermiete das Kästchen jedes Wochenende an Bands, für 20 USD pro Abend, davon kann ich mit meiner Familie gut leben.“ Jetzt besitzt er bereits zwei solch spezieller Kästchen, aber auch ein Kind mehr, Nummer 11!
Zakar baut weiterhin Gitarren. Interessiert? Kontaktieren Sie uns! Wir können Ihnen diese beiden Zakar-Gitarren zeigen. Zacars Gitarren erklingen in der Zwischenzeit in Bukavu, Kinshasa, Frauenfeld, New York. Das Klangholz für die Gitarren ist eine Spende der Schreinerei Roost, Frauenfeld.

Zumba-Party in Berg TG

An diesem Sonntagnachmittag traf sich eine sehr zahlreiche Schar Zumbatänzerinnen und -tänzer in der Mehrzweckhalle in Berg. Unter der Leitung von Sandra Alt wurde getanzt, was das Zeug hält. Das abwechslungsreiche Programm bot Bewegung und Spass für alt und jung. Wir danken Sandra Alt ganz herzlich für den tollen Einsatz und die Unterstützung unseres Vereins.

Weihnachtsmarkt Thusis 2012

Bei klirrend kaltem Winterwetter verkauften Andrea und Esther Fink am Weihnachtsmarkt in Thusis GR Selbstgebackenes und Selbstgemachtes. Der Stand war schön und die kleinen „Sachensächeli“ fanden Anklang.