{"id":9465,"date":"2025-03-12T11:11:32","date_gmt":"2025-03-12T09:11:32","guid":{"rendered":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/?p=9465"},"modified":"2025-03-12T11:22:46","modified_gmt":"2025-03-12T09:22:46","slug":"leben-unter-der-kontrolle-der-m23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/leben-unter-der-kontrolle-der-m23\/","title":{"rendered":"Leben unter der Kontrolle der M23"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"9465\" class=\"elementor elementor-9465\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-34aa2be e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"34aa2be\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-aa829ba elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"aa829ba\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Leben unter der Kontrolle der M23<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-7725ffc elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"7725ffc\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div><\/div><div><p><b><span>Bericht von Bertin Mungombe, Bukavu*<o:p><\/o:p><\/span><\/b><\/p><\/div><div><p>Am Sonntag, 16. Februar 2025, versammelt sich die Bev\u00f6lkerung von Bukavu auf den Strassen, um die M23, die neuen Besatzer zu begr\u00fcssen. Die Soldaten der M23, marschieren von der \u00abPlace de l&#8217;Ind\u00e9pendance\u00bb, dem gesch\u00e4ftigsten Verkehrsknotenpunkt am Eingang zum Stadtzentrum, in die Stadt ein. Schon am Freitag hatten die Soldaten der kongolesischen Armee (FARDC) die Stadt verlassen. Sie hatten Gewehre und Munition in Depots zur\u00fcckgelassen. Diese Waffen gerieten in die H\u00e4nde von Jugendlichen, sogar Kindern, die damit Angst und Schrecken verbreiteten. Sie zerst\u00f6rten, vergewaltigten, pl\u00fcnderten und st\u00fcrzten die Wirtschaft der Provinz S\u00fcd-Kivu ins Chaos. Sie zerst\u00f6rten Geb\u00e4ude der Bralima, der einzigen industriellen Brauerei im S\u00fcd-Kivu und pl\u00fcnderten ihr Produkt- und Warenlager. Die Bralima war gezwungen, vor\u00fcbergehend ihre Tore zu schliessen. Tausende von Mitarbeitern wurden arbeitslos. Die marodierenden jugendlichen Pl\u00fcnderer hatten auch Bukavus gr\u00f6ssten Markt im Stadtteil Kadutu nicht verschont. Sie pl\u00fcnderten Gesch\u00e4fte und St\u00e4nde und steckten einen Teil davon in Brand. In der Nacht auf den Samstag kam zu Massenausbr\u00fcchen aus den beiden gr\u00f6ssten Gef\u00e4ngnissen des S\u00fcd-Kivu &#8211; nur 5 kranke und fluchtunf\u00e4hige Gefangene blieben im Zentralgef\u00e4ngnis Bukavu zur\u00fcck.<\/p><\/div><div><p><b><span>Ruhe ohne Frieden<\/span><\/b><span><o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><span>In seiner Rede am Sonntag forderte einer der Kommandeure der M23 die Zivilisten auf, ihre Waffen an das Milit\u00e4r zu \u00fcbergeben. Er k\u00fcndigte an, dass die M23 in der Stadt eine S\u00e4uberungsaktion organisieren werde. Jeder, der mit einer Waffe angetroffen werde, werde als Feind betrachtet und entsprechend behandelt. Eine Botschaft, die die Bev\u00f6lkerung beruhigen sollte. Aber das Gegenteil geschah; seit dem Einmarsch des M23 vergeht keine Nacht, ohne dass Tote zu beklagen sind. Zeugen erz\u00e4hlen, dass bewaffnete R\u00e4uber gefasst und sogleich erschossen werden, von der M23, aber auch von der Bev\u00f6lkerung, die Selbstjustiz \u00fcbt. Es herrscht eine Atmosph\u00e4re der Unsicherheit, die die Bev\u00f6lkerung in ein ungewisses Dunkel st\u00fcrzt. Angst hat die gewisse Freude ersetzt, die aufkam, nachdem die M23 die Stadt ohne Blutvergiessen hatte \u00fcbernehmen k\u00f6nnen. Niemand bewegt sich mehr frei nach 19 Uhr, aus Angst, als Dieb oder als Verd\u00e4chtiger ins Visier genommen zu werden. Bisher wurden keine genauen Zahlen zu den t\u00e4glich registrierten Toten ver\u00f6ffentlicht. Einige Organisationen sprechen von etwa dreissig in weniger als zwei Wochen.<o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><span>Die Angst im Bauch ist auch sp\u00fcrbar im Zusammenhang mit der Gemeinschaftsarbeit, der sogenannten \u201eSalongo\u201c. Die Arbeit besteht darin, den Abfall entlang der Hauptstrassen einzusammeln. Die Salongo war bisher freiwillig. Mehrere Einwohner sagten, dass sie aus Angst vor Sanktionen nicht zu Hause geblieben seien. Zu Beginn der M23-Herrschaft waren die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mit Megafonen durch die Strassen gegangen und hatten Gemeinschaftsarbeit angek\u00fcndigt. Sie warnten davor, sich nicht zu melden. \u00abSie sagten uns, <i>dass wir uns nicht von den Freunden in Goma unterscheiden. Wenn wir die Stadt nicht sauber machen, werden auch wir bestraft wie die in Goma. Wir haben also unter Zwang gearbeitet\u201c, <\/i>sagt ein Bewohner. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <\/span><span style=\"color: #0000ff;\">Anmerkung hje: W\u00e4hrend meiner 2 1\/2 Jahre in Bukavu war es an den Samstagmorgen, an denen \u00abSalongo\u00bb angesetzt war, verboten Auto zu fahren. Ich habe aber kaum je jemanden gesehen, der Abfall gesammelt hat<i>.<\/i><\/span><\/p><\/div><div><p><b><span>Das Leben ist sehr teuer geworden<\/span><\/b><span><o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><span>Zwei Tage nach dem Einmarsch der M23 in Bukavu ist etwas Leben in die Stadt zur\u00fcckgekehrt. Die Autorit\u00e4ten bem\u00fchen sich, die Wirtschaft der Stadt nach und nach wieder in Gang zu bringen, die Situation bleibt aber schwierig. Die Millionenstadt Bukavu ist von ihrem Umland abgeschnitten, sie ist bei der Versorgung mit lebensnotwendigen G\u00fctern auf Ruanda angewiesen.<br \/><\/span><span><span style=\"color: #0000ff;\">Anmerkung hje: Bukavu grenzt an Ruanda. Die Grenze blieb aber immer offen, obwohl die DR Kongo Ruanda \u2013 wohl zu Recht &#8211; beschuldigt, die M23 massiv mit Waffen und Soldaten zu unterst\u00fctzen.<\/span><o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><span>Seit Kurzem kommen auch wieder Waren per Schiff aus Goma nach Bukavu. Eine kleine Umfrage, durchgef\u00fchrt auf verschiedenen M\u00e4rkten, zeigt allerdings, dass die Preise f\u00fcr lebensnotwendige G\u00fcter in die H\u00f6he geschossen sind. Dies gilt beispielsweise f\u00fcr Maismehl, Zucker und Reis. Ein Kilogramm Zucker, das zuvor f\u00fcr 2500 bis 3000 Fc (Francs congolais) gehandelt wurde, kostet jetzt 5000 bis 6000 Fc. Ein 50-kg-Sack Mais, der vor dem Einmarsch der M23 f\u00fcr 29 Dollar verkauft wurde, kostet derzeit 36 Dollar. Verschlimmert wird die Situation, weil Banken- und Finanzinstitute noch nicht wieder ge\u00f6ffnet haben. Es ist deshalb wenig Bargeld im Umlauf. Das f\u00fchrt dazu, dass die Geldwechsler (Cambistes) beim Geldumtausch spekulieren. <i>\u201eDie Bev\u00f6lkerung braucht Geld, es ist schwierig, Essen zu kaufen, weil wir kein Geld haben\u201c<\/i>, sagte eine Dame, auf dem Markt von Nyawera. mitten im Stadtzentrum.<br \/><\/span><span style=\"color: #0000ff;\">Anmerkung hje: Im Kongo sind zwei W\u00e4hrungen im Umlauf. Kleine Betr\u00e4ge werden meist in kongolesischen Francs bezahlt, gr\u00f6ssere in US-Dollar. Ein US-Dollar entspricht derzeit etwa 2500 FC. Hunderte M\u00e4nner und Frauen arbeiten entlang der Strassen als Geldwechsler*innen. Da die Konkurrenz gross ist, ist der Kurs in normalen Zeiten realistisch und entspricht dem Kurs, den auch die Banken anbieten. Dort muss man allerdings anstehen, w\u00e4hrend ein Geldwechsel auf der Strasse kaum eine Minute dauert.<\/span><\/p><\/div><div><p><span>Auch die Menschen aus D\u00f6rfern wie Kabare und Walungu m\u00fcssen 6 bis 30 Kilometer bis in die Stadt Bukavu zur\u00fccklegen, um das Lebensnotwendige einzukaufen, denn die B\u00f6den in den D\u00f6rfern sind unfruchtbar geworden.<o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><b><span>Alles soll bald wieder besser werden&#8230;.<\/span><\/b><span><o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><span>Am Freitrag 28. Februar hatte <b>Corneille Nangaa,<\/b> der Koordinator der AFC\/M23, seinen ersten Auftritt in Bukavu. Zehntausende hatten sich unter sengender Sonne auf dem \u00abPlace de l&#8217;Ind\u00e9pendance\u00bb versammelt. Nangaa versprach Abhilfe f\u00fcr die wirtschaftlichen Probleme in den St\u00e4dten Goma und Bukavu. Er k\u00fcndigte Verhandlungen mit der Brauerei Bralima an, Treffen mit den Verantwortlichen der Banken und dem Internationalen W\u00e4hrungsfonds an, \u00d6ffnung der landwirtschaftlichen Zufahrtsstrassen in den vom M23 besetzten Gebieten an \u2013 kurz gesagt, eine schrittweise R\u00fcckkehr der wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten. Die Stimmung war fast schon festlich. Aber nur wenige Minuten nach seiner Pr\u00e4sentation &#8211; die Bev\u00f6lkerung wollte zu jubeln anfangen &#8211; waren inmitten der Menge zwei Detonationen zu h\u00f6ren. Um ihr Leben zu retten, floh die Bev\u00f6lkerung in alle Richtungen. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit gab Nangaa bekannt, dass mehr als 65 Verletzte im Provinzkrankenhaus behandelt worden und 11 Menschen umgekommen seien. Bis zur Beerdigung stieg die Zahl der Toten auf 17. \u00a0<o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><b><span>Noch keine R\u00fcckkehr zu normalem Schulbetrieb<o:p><\/o:p><\/span><\/b><\/p><\/div><div><p><span>In Bukavu gehen erst wenige Kinder wieder zur Schule. <i>\u201eIch m\u00f6chte meine Kinder nicht in Gefahr bringen. Sie werden zu Hause bleiben, wir wollen beobachten, was weiter passiert\u201c<\/i>, sagte ein etwa vierzigj\u00e4hrige Vater von vier Kindern. Er betont, dass in den sozialen Netzwerken Nachrichten von Personen kursieren, die sich als \u00abWazalendo\u00bb ausgeben, einer Gruppe von lokalen regierungsnahen Milizen. Diese wiesen die Eltern an, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken, da sie die Stadt jederzeit angreifen k\u00f6nnten. Der Mann verweist auch auf Audio- und Videomaterial von Eltern aus Goma, die besagen, dass ihre Kinder auf dem Weg zur Schule entf\u00fchrt worden seien. Eltern, die in Goma kontaktiert wurden, bestreiten diese Information jedoch.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0Der Lehrer einer kostenpflichtigen Privatschule in Bukavu nennt die wachsende Unsicherheit als einen Grund, warum die R\u00fcckkehr der Kinder in die Schule gef\u00e4hrdet ist. Er nennt auch finanzielle Gr\u00fcnde \u201e<i>Wir w\u00fcrden gerne wieder zur Schule gehen, aber wer wird uns bezahlen? Glauben Sie, dass Eltern lieber Schulgeb\u00fchren bezahlen, als ihren Kindern Essen zu kaufen? <\/i>Lehrer der<i> <\/i>\u00f6ffentlichen Schule fragen sich: <i>\u00abBezahlt Kinshasa weiterhin unsere L\u00f6hne, da wir jetzt von der M23 besetzt sind. Und wenn, bei welcher Bank kann ich den Lohn dann abholen? <\/i>Es herrscht v\u00f6llige Verwirrung.<o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><b><span>Keine Pr\u00fcfungen an Universit\u00e4ten f\u00fcr Staatsexamen im Nord- und S\u00fcdkivu<o:p><\/o:p><\/span><\/b><\/p><\/div><div><p><span>Das verantwortliche Ministerium hatte die Vorpr\u00fcfung f\u00fcr das Staatsexamen 2025 auf den 7. M\u00e4rz 2025 angesetzt. Sie sollte in der gesamten Demokratischen Republik Kongo stattfinden ausser im Nord- und S\u00fcdkivu. Sobald die Sicherheitsbedingungen in den von der M23 besetzten Gebieten wiederhergestellt sei, k\u00f6nne eine Sondertermin organisiert werden, hiess es aus dem Ministerium<o:p><\/o:p><\/span><\/p><\/div><div><p><b><span>Wie soll es weitergehen?<o:p><\/o:p><\/span><\/b><\/p><\/div><div><p><span>Unterdessen r\u00fcckt die M23 weiterhin nach S\u00fcden vor. Heute, am 8. M\u00e4rz, wird von K\u00e4mpfen berichtet zwischen der M23 und der kongolesischen Armee (FARDC), die von den Wazalendo unterst\u00fctzt wird. Gek\u00e4mpft wird in der Gegend von Mwenga, wo sich Minen befinden, in denen grosse Mengen Gold gef\u00f6rdert werden. Ein Einwohner Uviras brachte es auf den Punkt \u201e<i>Wir leben in der totalen Unsicherheit. Wir wissen nicht, wann diese Trag\u00f6die enden wird.\u201c<o:p><\/o:p><\/i><\/span><\/p><\/div><div><p><i><span><o:p>\u00a0<\/o:p><\/span><\/i><span style=\"color: #ff0000;\"><i>*Bertin Mungombe ist freier Journalist und Kameramann in Bukavu. Er ist unser Vertrauensmann vor Ort und arbeitet seit \u00fcber 10 Jahren in unsrer Organisation mit.<\/i><\/span><\/p><\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leben unter der Kontrolle der M23 Bericht von Bertin Mungombe, Bukavu* Am Sonntag, 16. Februar 2025, versammelt sich die Bev\u00f6lkerung von Bukavu auf den Strassen, um die M23, die neuen Besatzer zu begr\u00fcssen. 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