{"id":698,"date":"2019-01-26T19:52:32","date_gmt":"2019-01-26T19:52:32","guid":{"rendered":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/?p=698"},"modified":"2020-04-23T18:13:13","modified_gmt":"2020-04-23T18:13:13","slug":"patenkind-nsimire-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/patenkind-nsimire-2\/","title":{"rendered":"Patenkind Nsimire"},"content":{"rendered":"<p>\u201eNsimire und ihre grosse Schwester Nabintu sind schwanger\u201c teilte uns Sosth\u00e8ne Birali, der seit Anfang des Projektes vor Ort die Patenschaften betreut, beim Besuch 2018 mit. \u201eNsimire wird zu ihrem Mann ziehen, Nabintu lebt noch bei ihren Eltern\u201c. Damit endet wohl auch der Schulbesuch der beiden, die wir seit langem unterst\u00fctzen. Sosth\u00e8ne Birali wird kl\u00e4ren, ob und wie wir allenfalls noch helfen k\u00f6nnen. Beide besuchten bis jetzt eine Sekundarschule.<\/p>\n<p>Nsimire war der Anstoss, dass sich Hansj\u00f6rg Enz bei seiner Arbeit als Entwicklungshelfer f\u00fcr Medien im Kongo von 2008 bis 2010 auch privat einzusetzen begann. Und das begann damals so:<\/p>\n<p>Nsimire war etwa 5 Jahre alt, als sie mein Journalistenkollege Sosth\u00e8ne Birali in der Stadt Bukavu auf der Strasse traf, alleine, m\u00f6glicherweise ausgesetzt. Wir brachten Nsimire nach Hause. Das war 2008, seither begleiten wir Nsimire und ihre Familie. Im Sommer 2014 besuchten wir die Familie in einer H\u00fctte, die ihnen eine Tante zur Verf\u00fcgung gestellt hatte. Eigentlich bestand diese aus drei Zimmern. Vater, Mutter und die drei Kinder wohnten und schliefen aber lediglich in einem, im einzigen das auch bei Regen trocken blieb, denn das Wellblechdach rann wie ein Sieb. Wir beschlossen, der Familie ein St\u00fcck Land zu kaufen mit einer H\u00fctte darauf. Da wohnen sie seither.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"225\" class=\"alignnone size-full wp-image-558\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire-300x84.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire-768x216.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Ein grosses Problem im Kongo: Viele Familien glauben, sie m\u00fcssten viele Kinder haben, der liebe Gott bestimme, wie viele Kinder eine Familie bekommt. Und so kommt in Nsimires Familie Jahr f\u00fcr Jahr ein Kind dazu. Der Vater hat noch immer <span>\u00a0<\/span><span>\u00a0<\/span>kein regelm\u00e4ssiges Einkommen, ein-, zweimal pro Woche kann er als Tagl\u00f6hner arbeiten. Das bringt vielleicht 5 Franken pro Woche ein. Viele kongolesische Familien leben mit so wenig, wie, ist ein R\u00e4tsel.<span>\u00a0\u00a0 <\/span><\/p>\n<p>Ja, und nun sind Nsimire und Nabintu selber (bald) M\u00fctter, der Kreislauf beginnt von vorne. War es unn\u00fctz, sie zur Schule zu schicken? Nein, sie haben franz\u00f6sisch<span>\u00a0 <\/span>gelernt, k\u00f6nnen lesen und schreiben, das kann auch heute erst etwa die H\u00e4lfte aller Kinder im Kongo.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen auch weiterhin Einzelkinder in ihrem schulischen Werdegang, beschr\u00e4nken dies aber auf Waisenkinder in unserer Schule Milondola in Ikoma. Hier gehen Waisenkinder, die bei Verwandten wohnen gratis zur Schule \u2013 Geld, das der Schule dann fehlt. Sie k\u00f6nnen in die Bresche springen, mit 50 Franken pro Jahr kann Schulgeld, Pr\u00fcfungsgeb\u00fchr, Schuluniform und ein Schulrucksack gekauft werden und mit einem bisschen mehr gibt es auch noch ein Paar Schuhe dazu.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/nabintu-Nsimire.png\" alt=\"\" width=\"1039\" height=\"779\" class=\"alignnone size-full wp-image-702\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/nabintu-Nsimire.png 1039w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/nabintu-Nsimire-300x225.png 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/nabintu-Nsimire-768x576.png 768w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/nabintu-Nsimire-1024x768.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 1039px) 100vw, 1039px\" \/><\/p>\n<p><span>Nabintu, Nsimire und Hansj\u00f6rg Enz mit dem Vater der beiden 2013 <\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span>\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNsimire und ihre grosse Schwester Nabintu sind schwanger\u201c teilte uns Sosth\u00e8ne Birali, der seit Anfang des Projektes vor Ort die Patenschaften betreut, beim Besuch 2018 mit. \u201eNsimire wird zu ihrem Mann ziehen, Nabintu lebt noch bei ihren Eltern\u201c. 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