{"id":440,"date":"2018-10-04T08:58:26","date_gmt":"2018-10-04T08:58:26","guid":{"rendered":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/?page_id=440"},"modified":"2018-10-06T10:56:47","modified_gmt":"2018-10-06T10:56:47","slug":"2014-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/archiv\/2014-2\/","title":{"rendered":"2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neuigkeiten aus der Primarschule Milondola<\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/16_schule_2.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-full wp-image-549\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/16_schule_2.jpg 400w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/16_schule_2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Mitte Juli ging f\u00fcr \u00fcber 300 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler das Schuljahr 2013\/14 mit den Schlusspr\u00fcfungen zu Ende. Auch dieses Jahr leistete unser LehrerInnenteam sehr gute Arbeit. Die Primarschule Milondola geh\u00f6rte zu den Schulen, in denen sehr viele Sch\u00fclerInnen die Pr\u00fcfung am Ende des Schuljahres bestanden. Im Kongo m\u00fcssen die Schulkinder ab der ersten Klasse eine nationale Pr\u00fcfung ablegen, um in die n\u00e4chste Klasse aufzusteigen. Die guten Resultate haben dazu gef\u00fchrt, dass unsere Schule einen grossen Zulauf hat und Sch\u00fclerInnen abweisen muss. Wir achten aber darauf, dass ein Drittel der Kinder aus ganz armen Verh\u00e4ltnissen stammt, die das Schulgeld von 1 USD nicht bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Der Staat zahlt endlich (einige) Lehrerl\u00f6hne<\/strong><\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-enz-schule.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"350\" class=\"alignnone size-full wp-image-568\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-enz-schule.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-enz-schule-300x131.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-enz-schule-768x336.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/strong>Milondola ist seit Beginn vom Staat anerkannt, trotzdem hat er keinen Franc f\u00fcr die Schule bezahlt. Die G\u00f6nnerInnen des Vereins Maendeleo sind seit 2008 aufgekommen f\u00fcr den Bau, alle L\u00f6hne und den Unterhalt der Schule. Erst seit dem Schuljahr 13\/14 erhalten 5 LehrerInnen den staatlichen Lohn von 65 USD pro Monat. Dazu kommen 20 USD, die die Eltern als Schulgeld entrichten, so dass die LehrerInnen einen Monatslohn von etwa 85 USD erhalten. Damit alle LehrerInnen gleich viel erhalten, \u00fcbernimmt der Verein die restliche Lohnsumme. Als einzige Schule in der Gegend werden keine Kinder von der Schule gewiesen, auch wenn ihre Eltern das monatliche Schulgeld von 1 USD nicht bezahlen k\u00f6nnen. Seit diesem Jahr leisten die Eltern, die nicht zahlen k\u00f6nnen, einen Arbeitseinsatz im Agroprojekt. Eltern, die Waisen aufgenommen haben, zahlen kein Schulgeld.<br \/>\nJede Lehrkraft hat im Sommer 2013 eine Ziege erhalten, die sie zur Zucht nutzen kann. Die Ziege ist kein Geschenk, eher eine Form von \u201eKleinkredit\u201c. Die LehrerInnen haben sich n\u00e4mlich verpflichtet, ein Zicklein aus der Zucht \u201ezur\u00fcckzuzahlen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Arbeiten am Schulhaus<\/strong><\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-zimmer-schule.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"350\" class=\"size-full wp-image-580 aligncenter\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-zimmer-schule.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-zimmer-schule-300x131.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-zimmer-schule-768x336.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: 12pt;\">L\u00e4rmschutz<\/span><\/strong><strong><br \/>\n<\/strong>Die Schulzimmer sind in zwei Bl\u00f6cken zu je drei Schulzimmern angelegt. Die Zimmer sind voneinander nur durch eine Mauer getrennt, die nicht bis zum Dach geht. Der Unterricht wird jeweils\u00a0von den Nachbarklassen massiv gest\u00f6rt, denn\u00a0der Unterricht besteht oft im Vor- und Nachsagen von S\u00e4tzen oder Worten durch die ganze Klasse. In den Sommerferien werden Maurer die W\u00e4nde bis zum Dach hochziehen, wir hoffen, dass das etwas hilft.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-latrine-schule.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"350\" class=\"alignnone size-full wp-image-570\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-latrine-schule.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-latrine-schule-300x131.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-latrine-schule-768x336.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\n<strong><span style=\"font-size: 12pt;\">Latrine verdoppeln<\/span><br \/>\n<\/strong>2010 hat Oxfam Quebec unsrer Schule eine Latrine gebaut mit 4 Aborten. Dies ist aber zu wenig f\u00fcr 300 Sch\u00fclerInnen. Ebenfalls in den Sommerferien werden Maurer auf der R\u00fcckseite der Latrine 4 neue Aborte bauen und sie mit der Sickergrube verbinden, wir rechnen mit einer Bausumme von ca. 2500 USD.<\/p>\n<p><strong>Schulgeld f\u00fcr M\u00e4dchen<\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/nsimire-2014.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"154\" class=\"alignnone size-full wp-image-420\" \/><br \/>\n<\/strong>Nsimire ist das erste M\u00e4dchen, dem wir seit 2008 die Schule bezahlen, eine sinnvolle Hilfe in einem Land, wo etwa die H\u00e4lfte der Kinder nicht zur Schule gehen kann, weil die Eltern das monatliche Schulgeld von einem bis zw\u00f6lf Dollar nicht auf-bringen k\u00f6nnen. Weil viele Eltern dann eher die Knaben in die Schule schicken, hatten wir uns entschlossen, bewusst M\u00e4dchen zu f\u00f6rdern.<br \/>\n<span style=\"font-size: 12pt;\"><strong>Der Verein unterst\u00fctzt jetzt 4 M\u00e4dchen.<\/strong><\/span><br \/>\nDabei wird es voraussichtlich bleiben. Wir haben uns entschieden, vor allem die Lehrpersonen unsrer Schule zu unterst\u00fctzen, denn davon profitieren M\u00e4dchen und Buben.<br \/>\nTrotzdem: Wir finden gezielte M\u00e4dchen- und Frauenf\u00f6rderung weiterhin sinnvoll und sehr n\u00f6tig, weil wir glauben, dass die Frauen die Zukunft Afrikas sind.<br \/>\nDa Frauen die Hauptlast aller Arbeit tragen, sollen sie auch die Verantwortung in diesen L\u00e4ndern \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.\u00a0Daf\u00fcr braucht es ausgebildete Frauen.<\/p>\n<p><strong>Leben von der Musik<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/arc_en_ciel_16.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" class=\"alignnone size-full wp-image-412\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/arc_en_ciel_16.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/arc_en_ciel_16-300x225.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/arc_en_ciel_16-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nDie Band Arc-en-Ciel haben wir kennen gelernt an der Hochzeitsfeier von Yves Pole Pole, einem Journalisten aus Bukavu. Hansj\u00f6rg Enz hat mit Arc-en-Ciel sein Lied &#8222;Blababla&#8220; eingespielt.\u00a0Arc-en-Ciel ist die Band von Prince Baguma, einem talentierten S\u00e4nger und Komponisten. Er hat Lehrer und Agronom studiert, aber nie einen Job gefunden (aus Mangel an Beziehungen). Also verdienen er und seine MusikerInnen ihr Geld damit, dass sie jedes Wochenende in Bukavu spielen. Weil sie ausser zwei Gitarren keine Instrumente und schon gar keine Verst\u00e4rkeranlage besitzen, geht jedes Wochenende die halbe Gage in die\u00a0Miete von Anlage und Instrumenten. Der Verein Maendeleo\u00a0hat beschlossen, Arc-en-Ciel eine Anlage zu finanzieren. Sie bezahlen die &#8222;Miete&#8220; an uns, nach 18 Monaten geh\u00f6rt die Anlage ihnen. Risiko f\u00fcr uns: Dass es Arc-en-Ciel gleich geht wir Besha, dem Chauffeur, dem alle Werkzeuge gestohlen wurde, bevor er seine Werkst\u00e4tte er\u00f6ffnen konnte oder dem Sound-Ingenieur, der Blabla aufgenommen hat. Anfang 2014 wurde sein Studio leerger\u00e4umt\u00a0&#8230;<\/p>\n<p><strong>\u201e .. de chumm doch eifach mit und lueg s\u00e4lber!\u201c<\/strong><br \/>\n\u201e .. de chumm doch eifach mit und lueg s\u00e4lber!\u201c: antwortete Hansj\u00f6rg auf meine ungeduldige Fragerei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik4.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" class=\"alignnone size-full wp-image-575\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik4.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik4-300x200.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik4-768x512.jpg 768w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik4-360x240.jpg 360w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nVor zwei Jahren hat Hansj\u00f6rg Enz an unserer Schule das Projekt Maendeleo vorgestellt und uns vor Augen gef\u00fchrt, wie schwierig es ist ein menschenw\u00fcrdiges Leben zu f\u00fchren, wenn so vieles fehlt, was uns hier selbstverst\u00e4ndlich ist. Dieses Fr\u00fchjahr hatte ich dann die Gelegenheit zusammen mit Hansj\u00f6rg Enz und Bruno Fink die Schule zu besuchen.<\/p>\n<p>Von der Demokratischen Republik Kongo wurde ich erstmals vor 20 Jahren gewahr, als im Jahr 1994 im Nachbarland Ruanda innert 100 Tagen nahezu eine Million Menschen abgeschlachtet wurden und viele in den angrenzenden Ostkongo gefl\u00fcchtet sind. Seither ist das Gebiet nicht mehr zur Ruhe gekommen. Und bald stellte sich mir die Frage, warum das zweit gr\u00f6sste Land Afrikas an letzter Stelle steht der HMI-Skala, also das Schlusslicht f\u00fcr menschliche Entwicklung. Mit das \u00e4rmste Land \u2013 obwohl es eines der fruchtbarsten L\u00e4nder ist der Welt, obwohl es eines der rohstoffreichsten L\u00e4nder ist, obwohl es ein vielf\u00e4ltiges, wundersch\u00f6nes Land ist, das touristisch bestens genutzt werden k\u00f6nnte. Aus der Geschichte des Landes erfahren wir dann einiges, warum es nicht auf die F\u00fcsse kommt und es den dort lebenden Menschen verg\u00f6nnt bleibt ein anst\u00e4ndiges Leben zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein tragisches Beispiel eines Landes, wie Reichtum an gottgegebenen Sch\u00e4tzen nur einzelnen zum Segen gereicht und f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zum Fluch verkommt. Vor 500 Jahren waren es die Europ\u00e4er, die Jagd auf Menschen machten f\u00fcr die Sklavenarbeit in den Plantagen Amerikas, dann der belgische K\u00f6nig Leopold II, der in grossem Stil mit der Ausbeutung begann, Elfenbein f\u00fcr die Wohlhabenden im Norden, Kautschuck f\u00fcr die aufkommende Autoindustrie. Es folgte die Diktatur unter Mobutu, der die bescheidene Infrastruktur, die die Belgier zur\u00fcckliessen, v\u00f6llig demontierte und das Land ausblutete zugunsten seines Clans. Bis heute, halten korrupte Regierungen die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ihre pers\u00f6nlichen Begehrlichkeiten in Schach. Die Gier nach den Bodensch\u00e4tzen wie Diamanten, Gold, Kupfer, Coltan f\u00fcr unsere Handys sorgen f\u00fcr ein eigenes Wirtschaftssystem am Staatshaushalt vorbei. Warlords im Osten des Landes kultivieren ein Gewaltklima, das eine rechtsstaatliche Ordnung verhindern soll, nur um in diesem Chaos die Bodensch\u00e4tze unter der Hand aus dem Land zu schmuggeln und gewaschen auf dem Weltmarkt zu versilbern.<\/p>\n<p>Vor dieser Reise fragte ich mich, warum Hansj\u00f6rg sich ausgerechnet eine Schule im Kongo\u00a0\u00a0ausgesucht hat. Ein von Gott reich gesegnetes Land, ein von den Menschen hoffnungslos verfluchtes Land. Die Faktenlage, die Statistik, die Geschichte lehrt einen gesunden Menschenverstand die Finger davon zu lassen. Wo soll man da beginnen, wenn gar nichts geht &#8230;.. ?<\/p>\n<p>Und dann fliegt man hin und begegnet nicht Statistiken, sondern Menschen. Menschen, die man nach der Begegnung nicht mehr leichtfertig in die Weltordnung zur\u00fccklegen kann. Mitten in hoffnungslosesten Bedingungen, wo keiner hinsehen will, trifft man auf Menschen mit einer Hoffnung, die man nicht erkl\u00e4ren muss, weil sie uns so vertraut ist. Und ich glaube nicht, dass es meine sentimentale senil altruistische Torschlusspanik eines Gegensechzigj\u00e4hrigen ist, der endlich seine sinngebende Aufgabe gefunden hat, sondern vielmehr einem unwillk\u00fcrlichen Anspruch an die Menschlichkeit, der den Fuss in die T\u00fcre h\u00e4lt.. Vorher hatte nur der Kongo ein Problem, nun habe ich auch eins.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik1-2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"267\" class=\"alignnone size-full wp-image-571\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik1-2.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik1-2-300x100.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik1-2-768x256.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nIch wusste von der Unterst\u00fctzung Simires und ihrer Familie in der N\u00e4he Bukavus. Ich fand es anf\u00e4nglich h\u00f6chst fragw\u00fcrdig, Unterst\u00fctzung zu leisten, wo es an allem fehlte. Eine Familie draussen im Busch, mit acht Kindern in einer gemieteten Bretterbude mit 20 Quadratmetern, ohne Strom, ohne Trinkwasser, Vater Gelegenheitstagl\u00f6hner \u2013 ein Fass ohne Boden, von ihnen gibt es Tausende \u2013 hoffnungslos \u2013 ein Tropfen auf den heissen Stein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik3.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"492\" class=\"alignnone size-full wp-image-574\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik3.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik3-300x185.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik3-768x472.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nUnd dann wurde die T\u00fcre aufgestossen, hinter diese Erfahrung ich nicht zur\u00fcck kann und haben ein Ringen um mitmenschliche Verantwortung in Gang gebracht. Der zur\u00fcckhaltende Blick aus den wachen Augen der 12-J\u00e4hrigen, die nun eine Schule besuchen kann, die ihre lebendige Neugierde ausleben kann und in Tagtr\u00e4umen Pl\u00e4ne schmiedet f\u00fcr sich und ihre Familie. Die mit kraftvollem Schwung sich auf den Schulweg macht und bereit ist die Statistik des Scheiterns L\u00fcgen zu strafen.<\/p>\n<p>Als wir nach dieser Woche wieder abheben und die Sicht sich weitet \u00fcber Bukavu, wir die armseligen H\u00fctten und Dreckstrassen entschwinden sehen und die Bilder \u00fcberfliessen in eine wundersch\u00f6ne Landschaft, mit Fl\u00fcssen, die sich malerisch durch die gr\u00fcne Buschlandschaft schl\u00e4ngeln und wir in die Nacht hinein fliegen, uns Europa wieder n\u00e4hern, beschleichen mich Zweifel, ob die gut gemeinte Hilfe auch wirklich mehr ist als ein abzuschreibendes \u201eGutteli\u201c und auch zur nachhaltigen Investition beitragen wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik5.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"399\" class=\"alignnone size-full wp-image-576\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik5.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik5-300x150.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-nik5-768x383.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nIm gleichm\u00e4ssigen Motorenger\u00e4usch des Fliegers ziehen Bilder aus den vergangenen Tagen vor Augen. Im Busch, als wir Simires Familie einen Koffer mit Kleidern zur\u00fccklassen. Ihn aber nicht vor ihrer H\u00fctte \u00fcberreichen k\u00f6nnen, weil eine Kinderschar aus der Nachbarschaft genau beobachtet, was ab geht mit dem weissen Besuch. Auch sie h\u00e4tten\u2019s bitter n\u00f6tig. So m\u00fcssen wir um sieben Ecken kurven um den Koffer zu \u00fcbergeben, nur um nicht Missgunst zu sch\u00fcren. Hat der Tropfen aus Frauenfeld eine Chance bis zu den lebenswilligen Wurzeln vorzudringen?<\/p>\n<p>Auch lasse ich mich verunsichern, ob die Anweisungen an die Verantwortlichen im Landwirtschaftsprojekt auch verstanden worden sind und umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Aus der Distanz versuche ich Vorwissen und Erlebtes zu ordnen und daraus eine Sicht in die Zukunft zu gewinnen. Einerseits sind da die ern\u00fcchternden Statistiken \u00fcber die Effektivit\u00e4t der weltweit geleisteten Entwicklungshilfe und andererseits die konkrete Hoffnung f\u00fcr das Projekt Maendeleo. Das Handbuch f\u00fcr eine garantiert erfolgreiche Entwicklungshilfe ist noch nicht erschienen, deshalb wird so viel kontrovers diskutiert \u00fcber den Nutzen eingesetzter Ressourcen.<\/p>\n<p>In Afrika werden in vielen verschiedenen Bereichen Projekte lanciert &#8211; der wirksamste Bereich ist die Bildung. Damit gesteht man auch ein, dass das Denken und Handeln der Bev\u00f6lkerung nicht optimal ist und verbessert werden muss. Im direkten Kontakt wurde ich gewahr, dass sich ihre Gewohnheiten und ihren Umgang mit t\u00e4glichen Herausforderungen unterscheiden \u2013 aus unserer Sicht suboptimal \u2013 und deshalb weniger erfolgreich sind. Fehlendes Wissen \u00fcber Zusammenh\u00e4nge, fehlende Weitsicht und Geduld und fehlende Fertigkeiten, sowohl die t\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen und gleichzeitig in die Zukunft zu investieren, verhindern eine angemessene Entwicklung. Erwachsene tun sich schwerer dazu zu lernen, sie in ihrem gewohnten Umfeld zu belehren erfordert unsererseits viel Fingerspitzengef\u00fchl und aufmerksames Dranbleiben.<\/p>\n<p>Deshalb Bildung &#8211; das Herzst\u00fcck von Maendeleo ist die Schule. Das Projekt zeichnet sich aus durch den direkten Kontakt mit den Einheimischen vor Ort. Seit Jahren kennt sie Hansj\u00f6rg pers\u00f6nlich, kennt ihre Lebensumst\u00e4nde und ihr Denken. Das Internet erlaubt es auch direkt und engmaschig zu kommunizieren und das Projekt zu begleiten, sie zu Handlungs\u00e4nderungen zu bewegen und diese auch zu beobachten.<\/p>\n<p>Wir suchen nach M\u00f6glichkeiten in der bestehenden Schule vermehrt lebenspraktische Bereiche zu unterrichten. Im Gartenbau die Anbaumethoden zu optimieren um bessere Ertr\u00e4ge, rationeller und nachhaltiger zu erwirtschaften. Wissen \u00fcber Ern\u00e4hrung und Gesundheit zu vermitteln um von den Gegebenheiten ausgehend Verhaltensweisen zu ver\u00e4ndern und bei alledem vermehrt auf die Ressourcen der Frauen zur\u00fcckzugreifen. Durch rationelleres, wirtschaftlicheres Agieren von der Subsistenzwirtschaft einen Schritt weiter zu kommen und Mehrwert zu schaffen, indem Kenntnisse in Textil- und Bauhandwerk vermittelt werden und damit ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse besser gedeckt und ausserhalb ihres Zuhause Geld verdient werden kann. Zu sensibilisieren f\u00fcr einen nachhaltigeren Umgang mit Geld und wirtschaftliche Zusammenh\u00e4nge. Ihnen \u00fcbers Internet den Zugang zu Wissen und Welt zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>So hoffen wir, dass sie Erfahrungen machen k\u00f6nnen\u00a0\u00a0an Autonomie und Selbstwirksamkeit dazuzugewinnen.<\/p>\n<p>Dazu braucht es finanzielle Mittel, aber vor allem auch pers\u00f6nliches Engagement \u2013 am besten vor Ort &#8211; Menschen die das Vertrauen der dort lebenden Menschen gewinnen k\u00f6nnen und sie anleiten und trainieren in den verschiedenen Bereichen \u2013 schreinern, zimmern, mauern, hauswirtschaften,\u00a0\u00a0n\u00e4hen, g\u00e4rtnern, Geld einteilen, kompi\u00fcterle und internetle &#8230; es gibt die Menschen, wo sind sie&#8230; ?<\/p>\n<p>&#8230;\u00a0vorher hatte nur der Kongo ein Problem, jetzt habe ich auch eins &#8230;. bevor ich mich auch daran gew\u00f6hne,\u00a0\u00a0muss ich mir \u00fcberlegen, wie Betroffenheit nun fristgerecht zu konkretem eigenem Beitrag mutiert.<\/p>\n<p>Ich habe die Region lieb gewonnen, auf ein ander Mal.<\/p>\n<p>Niklaus Gerber, Juli 2014<\/p>\n<p><strong>Zum ersten Mal im Kongo<\/strong><br \/>\nDie Tage vom\u00a09. &#8211; 18. April verbrachte ich mit Hansj\u00f6rg Enz und Niklaus Gerber im Kongo. Mein Ziel war es die Leute der Association Milondola und das Leben in einem afrikanischen Entwicklungsland aus eigener Erfahrung kennenzulernen.<br \/>\nEin Besuch\u00a0unserer Schule\u00a0war ebenfalls geplant.\u00a0Dank unserem Kongo erfahrenen Projektleiter Hansj\u00f6rg Enz, von allen\u00a0liebevoll Monsieur Hans genannt, erlebten Niklaus und ich eine sehr eindrucksvolle Zeit in diesem landschaftlich wundersch\u00f6nen Land.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-landschaft-1.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" class=\"alignnone size-full wp-image-569\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-landschaft-1.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-landschaft-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-landschaft-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-landschaft-1-360x240.jpg 360w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nDie Ausfl\u00fcge und Begegnungen mit Venant, Sosth\u00e8ne, Fiston, Carlos und Sarah hinterliessen bei mir sehr\u00a0starke Eindr\u00fccke. Ich habe in diesen wenigen Tagen erlebt, was Armut wirklich bedeutet (die Vorstellung davon ist sehr anders als die erlebte Realit\u00e4t) und wie der Alltag in Bukavu verl\u00e4uft. Wir sind manche Stunde zusammengesessen und haben in verschiedenen Zusammensetzungen \u00fcber den Sinn und Zweck von Entwicklungshilfe diskutiert. Ich habe viele neue gastfreundliche, hoffnungsvolle Menschen kennengelernt. Alle Freunde von Hansj\u00f6rg sind gekommen, als sie vernommen hatten, dass Hans im Land ist. Jeder schilderte seine Lebenslage und hoffte auf Hilfe und Unterst\u00fctzung. Dabei waren nat\u00fcrlich nicht alle Anliegen realistisch, aber nicht nur wir haben Tr\u00e4ume! Wir taten unser Bestes, um Hilfe zu leisten, wo es m\u00f6glich war. Wir hatten ja schliesslich nicht umsonst 6 Koffern Handgep\u00e4ck (ca. 120 kg) mitgenommen und wollten nicht alles wieder nach Hause bringen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-begegnungen-1.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" class=\"alignnone size-full wp-image-567\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-begegnungen-1.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-begegnungen-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-begegnungen-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-begegnungen-1-360x240.jpg 360w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nEindr\u00fccklich war der Besuch in der Schule in Ikoma. Wir wurden sehr herzlich empfangen und erlebten die Auszeichnung der besten Sch\u00fcler der Schule. Sie hat sich in der vergangenen Zeit einen guten Ruf erarbeitet und viele Sch\u00fcler erzielen bei den j\u00e4hrlichen Schlusspr\u00fcfungen sehr gute Resultate. Wir haben bei\u00a0einem Gedankenaustausch sehr engagierte Lehrer erlebt, die motiviert ihre Arbeit verrichten. Sie haben sich \u00fcber unsere Geschenke (u.a. B\u00e4lle, Farbstifte, \u00dcberziehleibchen f\u00fcr 2 Fussballmannschaften, Lehrmittel und Lehrb\u00fccher, die uns in verdankenswerter Weise die Sekundarschule aus Romont geschenkt hat) sehr gefreut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-schule-0414-2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"267\" class=\"alignnone size-full wp-image-579\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-schule-0414-2.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-schule-0414-2-300x100.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/14-schule-0414-2-768x256.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nUnter die Haut ging auch der Besuch bei einem unserer Patenkinder: Nsimire. Die Begr\u00fcssung durch die neunk\u00f6pfige Familie war sehr herzlich und ber\u00fchrend. Beim Anblick der mehr als lottrigen H\u00fctte, in der die Familie wohnt und \u00fcbernachtet,\u00a0\u00fcbernahmen in mir\u00a0die Gef\u00fchle tiefer Traurigkeit das Kommando. Hansj\u00f6rg und ich beschlossen auf der Stelle, dieser Familie ein menschenw\u00fcrdiges Zuhause zu finanzieren. \u00a0Seit Ende Juni wohnt unsere Familie\u00a0in einem neuen Haus. Venant und Sosth\u00e8ne haben dieses Projekt nach unserer Abreise begleitet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"225\" class=\"alignnone size-full wp-image-558\" srcset=\"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire.jpg 800w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire-300x84.jpg 300w, https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/haus-nsimire-768x216.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Bruno Fink, April 2014<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neuigkeiten aus der Primarschule Milondola Mitte Juli ging f\u00fcr \u00fcber 300 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler das Schuljahr 2013\/14 mit den Schlusspr\u00fcfungen zu Ende. Auch dieses Jahr leistete unser LehrerInnenteam sehr gute Arbeit. Die Primarschule Milondola geh\u00f6rte zu den Schulen, in denen sehr viele Sch\u00fclerInnen die Pr\u00fcfung am Ende des Schuljahres bestanden. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":569,"parent":115,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-440","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=440"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/440\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":604,"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/440\/revisions\/604"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/115"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/569"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maendeleo.ch\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}