Kindergarten – école maternelle

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Unsere Schuldirektorin Nabintu hat einen lang gehegten Traum verwirklicht. Bei Schulbeginn im Oktober hat sie einen Kindergarten eröffnet, es ist der erste in der Region. So sollen die Kinder auf den Unterricht in der ersten Klasse vorbereitet werden. Sie haben dann bessere Chancen, die nationale Prüfung zu bestehen, die am Ende jeden Schuljahres entscheidet, wer in die nächste Klasse aufsteigen kann. In der ersten Klasse ist die Hürde besonders hoch, da die Schulsprache vom ersten Tag an Französisch ist, die Kinder zuhause aber Mashi sprechen. Obwohl die erste Klasse von François Ntabasa, einem talentierten und engagierten Lehrer betreut wird, schafften bisher etwa 15 Prozent die Prüfung jeweils nicht und wiederholten die erste Klasse.

Der Kindergarten startete mit 50 Mädchen und Buben. Da die erste Klasse aber limitiert ist auf 40 Schülerinnen wird es eine Selektion geben. Nabintu meint, dass vielleicht einige Kinder aufgeben müssen, weil die Eltern das «Schulgeld» von einem Dollar pro Monat nicht zahlen können und auch nicht bereit sind für das Schulgeld einige Stunden in der Schule zu arbeiten. Nabintu meint, wer Schulgeld bezahlt, zeige, dass er auch später bereit ist sich für die Schule einzusetzen. Schulgeld ist auch nötig, weil die Kindergärtnerin keinen Lohn vom Staat erhält.

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