(frz. 2020, 1:54)

Unsre Lehrpersonen nehmen lange Wege auf sich um zur Schule zu kommen. Zwei von ihnen marschieren jeden Tag hin und zurück 2 x 2 Stunden.Im Dezember haben wir jetzt auch für François ein Mountain-Bike aus der Schweiz gebracht . In Bukavu gibt es zwar auch Velos zu kaufen,  antike Modelle ohne Gangschaltung „made in India“ für 80 USD oder China-Schrott, extra für den afrikanischen Markt hergestellt. Solche Velos wären für unsre Lehrer, die etwa 120 USD pro Monat verdienen, allenfalls erschwinglich, aber untauglich. Ikoma liegt in hügeligem Gelände, die Wege sind nicht asphaltiert, zudem regnet es während 10 Monaten fast täglich, die Strassen sind bisweilen nur noch Matsch. 

François erklärt, dass er bisher nach zwei Stunden Fussweg schon erschöpft in der Schule ankommt. Er hofft, dass er den Weg mit dem Velo in einer Stunde schaffen kann. Sollte er das Bike dereinst sehr gut beherrschen, könnte er den Heimweg bei gutem Wetter sogar in einer halben Stunde schaffen. Sein Zuhause liegt nämlich rund 300 Höhenmeter tiefer als die Schule – bonne route!  

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